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Imperiale Lebensweise

 

Veranstaltung mit Uli Brand u.a.

 

 

Informations- und Diskussionsveranstaltung zur solidarischen Lebensweise mit Ulrich Brand, Tobi Rosswog, Bertina Murkovic, Uwe Brakhahn und Klimaaktivist*innen 


 

Wenn man erwägt, in welchem Maße sich der Globale Norden nach wie vor an den ökologischen und sozialen Ressourcen des Globalen Südens bedient, rücken die Begriffe „Globaler Kapitalismus“ und „Imperialismus“ wieder näher zusammen. Unsere Muster von Produktion und Konsum erfordern einen überproportionalen Zugriff auf Ressourcen und Arbeitskraft der restlichen Welt. 

Mit anderen Worten: Die Ausbeutung von Mensch und Natur hält nach wie vor an – und nimmt weiter an Fahrt auf.


Der Referent Ulrich Brand legt eine umfassende Krisenbeschreibung vor, die zeigt, wie inadäquat die aktuellen, oft marktförmigen und technischen Strategien der Problemlösung im Kapitalismus sind. Und erinnert eindringlich daran, wie notwendig eine umfassende „sozial-ökologische Transformation“ hin zu einer solidarischen Lebensweise ist und wie sie auf den Weg gebracht werden kann. 

 

Tobi Rosswog wird in einem Impuls (s)einen ganz praktischen Weg vorstellen, wie alternative Formen des Lebens und Arbeitens aussehen können. 

 

Zusammen mit Betriebsrät*innen aus Industrie und Einzelhandel und Klimaaktivist*innen wollen wir an diesem Abend diskutieren, welche Voraussetzungen eine solidarische Lebensweise hat und was wir ganz praktisch dafür tun können. 

 

Referent:

Professor Dr. Ulrich Brand, Universität Wien, Lehrstuhl für internationale Politik; Erstunterzeichner der „Scientists for future“; Mit Markus Wissen Autor des Buches „Imperiale Lebensweise – Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des
globalen Kapitalismus“ 

 

Anschließendes Gespräch mit 

  • Tobi Rosswog, Autor AFTER WORK, Aktivist und freier Dozent), 
  • Bertina Murkovic, Betriebsratsvorsitzende Volkswagen Nutzfahrzeuge
  • Uwe Brakhahn, Betriebsrat Primark Hannover
  • und Klimaaktivist*innen 

Veranstalter*in: 

Initiative „Auf der Suche nach einem tragbaren Lebensstil“ (www.tragbarer-lebensstil.de)

Unterstützer*innen:

IG Metall Hannover, ver.di Fachbereich Handel Hannover, Bildungswerk ver.di, Institut für Soziologie Arbeitsbereich Kulturanthropologie und Weltgesellschaft

 

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des VEN-Projektes „Mehr.Wert – Menschenrechte in globalen Lieferketten“ – gefördert durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, Brot für die Welt/Evangelischer Entwicklungsdienst und Engagement Global im Auftrag des BMZ.

 

Die Veranstaltung ist Teil der fairen Woche Hannover: https://www.hannover.de/content/download/788783/20185614/file/Faire+Woche+Programm_2019-Web.pdf

 

Anfahrt:

Rotation in den ver.di-Höfen, Goseriede 10

Stadtbahnlinien 4, 5, 6, 10, 11, 17, Haltestelle Steintor

 
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