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Chile:

Online Sitzungen 2020

 

 

Keine Weltregion wird von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie so hart getroffen wie Lateinamerika. Die Volkswirtschaften werden in diesem Jahr um 5,3 Prozent schrumpfen, wie die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika (CEPAL) berechnete. Der Einbruch in der Wirtschaftskraft werde 29 Millionen Menschen in die Armut reißen. Ende dieses Jahres werden dann 215 der 629 Millionen Lateinamerikaner in Armut leben, mehr als 83 Millionen von ihnen in extremer Armut. 


 

Das 3WF will mit dieser Informationsreihe in Zusammenarbeit mit der Initiative chilenischer Migrant*innen in Niedersachsen, Gesundheitsfachleuten und Aktivist*innen vor Ort am Beispiel Chiles zeigen, welche katastrophalen Folgen das neoliberale Wirtschaftsmodell in den Ländern des globalen Südens verursacht hat. Dieses Modell macht derzeit in allen Bereichen, insbesondere im wirtschaftlichen, politischen und sozialen Bereich, seine größte Entwicklungskrise durch. Gleichzeitig werden wir die möglichen Erwartungen der im Oktober 2019 initiierten Protestbewegung im aktuellen Kontext der durch die Pandemie verursachten Krise untersuchen.

 

Die Vorträge werden in Chile und Deutschland aufgenommen. Die chilenischen Referent*innen werden auf Spanisch vortragen. Danach werden die Aufnahmen übersetzt und mit deutschen Untertiteln versehen.

 

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