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Informationsveranstaltung zur aktuellen Situation in Nicaragua


Nicaragua Protest 2018

 

Montag, 2. Juli 2018, 18 – 20 Uhr

 

Seit Mitte April 2018 kommt Nicaragua nicht zur Ruhe. Nach Protesten gegen Rentenkürzungen eskalierte die Sicherheitslage, inzwischen ist von mindestens 180 Toten die Rede. Seit zwei Monaten herrscht eine aufstandsähnliche Situation mit landesweiten Straßensperren.

Lange galt der in den 1970er und 1980er Jahren stark umkämpfte Staat im Herzen Mittelamerikas als vergleichsweise friedliche Zone. Doch diese Zeiten sind jetzt offenbar vorbei. Die oftmals als apathisch bezeichnete Jugend begehrt auf gegen ein Regime, das statt mit Basisdemokratie, die viele an der sandinistischen Revolution von 1979 bewunderten, mit brutaler Repression reagiert.

 

Um uns zu orientieren, welche gesellschaftlichen Akteure in den aktuellen Konflikten mitwirken und welche Szenarien der Entwicklung möglich sind, möchten wir mit langjährigen Nicaragua-Kenner*innen und  -Aktivist*innen diskutieren.

 

Prof. Manfred Liebel aus Berlin, der gerade aus Nicaragua zurück gekommen ist, wird die Diskussion mit einem Erfahrungsbericht einleiten.

 

Volker Wünderich, Historisches Seminar; Christine Höbermann, 3WF Hannover – Forum für eine andere Welt e.V.; Antje Edler, VEN e.V. (Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen)

 

Ort:
Historisches Seminar der Universität Hannover,
Im Moore 21, Hintereingang, 2. Etage,
Raum B 209


Da nur begrenzt Platz zur Verfügung steht, bitten wir bei Interesse um Rückmeldung an: 3wfhannover[at]gmail.com

 
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